Programm 2021

Programm GPM Präsent am 23.09.2021


Die Teilnehmenden erlebten acht zukunftsweisende Beiträge zum Thema Nachhaltigkeit und Projektmanagement. Acht Beiträge, die beispielhaft impulsgebende Wege zu einer verantwortungsvolleren Welt und zu einem nachhaltigem PM aufzeigten – das den Wandel nicht nur begleitet, sondern auch initiiert und inspiriert!

Die Präsentationsfolien sowie mittels KI entstandene Transkripte samt Zusammenfassungen aller Vorträge wurden kurz nach der Veranstaltung frei zugänglich gemacht. Sie finden diese im Folgenden in den jeweiligen Programmkacheln. Viel Spaß beim Nachlese, auch allen, die nicht live dabei sein konnten!

Fokussierung

Mental Strength Moment - Konzentration im Fokus

Nina-Simone Bechert und Lara Bauer

In der Morgenveranstaltung „Mental Strength Moment – Konzentration und Fokus“ laden wir alle Teilnehmende ein, sich für einen kurzen Moment auf sich selbst zu besinnen. Was braucht es, um über einen bestimmten Zeitraum konzentriert zu bleiben? Was können wir aktiv tun, um den Fokus wieder auf das Wesentliche zu lenken? Das erfahren Sie in dieser halben Stunde, die ganz Ihnen gehören soll, gespickt mit vielen Übungen zum direkt Ausprobieren und Mitnehmen.


MEHRWERT

Mentale Stärke stabilisiert die körperliche und psychische Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Sie gilt neben der notwendigen Fachexpertise und den sozialen Kompetenzen gerade auch in herausfordernder Projekttätigkeit als essenzieller Baustein für ein gesundes und resilientes Arbeiten. In dieser Veranstaltung erfahren Sie kurz und knackig, welche Tipps und Übungen helfen, nachhaltig konzentriert und fokussiert zu sein – nicht nur für die kommenden Stunden, sondern auch für Ihren Alltag.

 

PRÄSENTATIONSFOLIEN

 

Nina-Simone Bechert

TEAMWILLE GmbH

Lara Bauer 

TEAMWILLE GmbH

Opening

Ralf Schmitt
Daniel Stumpf

Ralf Schmitt

Moderator

Daniel Stumpf

Vize-Präsident der GPM Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement e. V.

 

Impuls

Mehr als Klima – Wieso nachhaltiges Wirtschaften die planetaren Grenzen in den Blick nehmen muss

Fritz Habekuß

DIE ZEIT

Die laufende Dekade ist entscheidend für unsere Zukunft: Schafft unsere Gesellschaft die ökologische Transformation hin zu einer Lebens- und Wirtschaftsweise, die zukünftigen Generationen einen lebensfreundlichen Planeten hinterlässt, oder bleibt sie auf dem eingeschlagenen, destruktiven Weg? 

Es geht dabei nicht nur um die Klimakrise, deren Auswirkungen selbst in reichen Industrienationen wie Deutschland immer deutlicher spürbar werden. Sondern um die Stabilität des gesamten Erdsystems, das Grundlage für unser aller Wohlbefinden und Überleben ist. Eine der wichtigsten Zukunftsfragen ist daher, ob es uns gelingt, das Artensterben aufzuhalten – denn auch Menschen sind Teil eines biologischen Systems, abhängig von der Vielfalt der Natur, das Überleben auf dem Planeten erst möglich macht.

 

MEHRWERT

Sie werden einen kurzen, aber tiefen Einblick darüber bekommen, wie alles mit allem zusammenhängt: wir Menschen sind auf intakte Ökosysteme angewiesen, die uns Leistungen zur Verfügung stellen, die uns am Leben erhalten und für die wir nichts bezahlen müssen. Der Impuls soll einen Vorschlag machen, wie das gehen kann: das große Ganze in den Blick zu nehmen und sich gleichzeitig zu fragen, welchen wertvollen Beitrag jede und jeder Einzelne leisten kann, um zu einer positiven Veränderung beizutragen.

 

PRÄSENTATIONSFOLIEN

TRANSKRIPT

ZUSAMMENFASSUNG

 

 

Clean Autonomous Public Transport Network in Kiel – Auf dem Weg zur autonomen Personenfähre im Zentrum eines nachhaltigen urbanen Mobilitätskonzepts der Zukunft

Daniel Laufs

Clean Autonomous Public Transport Network in Kiel, oder kurz CAPTN, steht für eine modulare, nachhaltige, autonom geprägte Mobilitätskette. Im Vortrag werden Inhalte, Struktur und Entstehung der vielfältigen Initiative rund um die autonome Personenfähre, die im Zentrum dieses Innovationsvorhabens steht, sowie wichtige Meilensteine vorgestellt. Erfahren Sie, wie am Ende des Tages erfolgreiche Leuchtturmprojekte aus der Initiative entstanden sind, auch wenn nicht immer alles gänzlich nach Plan verläuft.


MEHRWERT


Praxisnahe Beispiele und innovative Ökosysteme wecken Ihr Interesse?
Hier bietet sich die Gelegenheit in ein aktuelles Projekt mit einer vielfältigen Stakeholder-Konstellation einzutauchen, dem die ökologische Nachhaltigkeit als zentraler Treiber zugrunde liegt.

 

PRÄSENTATIONSFOLIEN

TRANSKRIPT

ZUSAMMENFASSUNG

 

Daniel Laufs

Wissenschaftszentrum Kiel GmbH

SARA – Ein deutsch-dänisches Kooperationsprojekt zur Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsziele in der Grenzregion

Fenja Gengelazky und Mandy Drebold

Partnerschaften als Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung – dies ist das 17. Ziel für nachhaltige Entwicklung der UN und das Ziel, in dem das Projekt SARA seinen Ursprung hat. SARA steht für „Sustainable Development Goals – Adaption, Regionalisierung und Aktivierung“. 

Viele Verwaltungen und Unternehmen haben Nachhaltigkeit schon für sich entdeckt, doch wie kann der globale UN-Ansatz auf die Gegebenheiten vor Ort und auf die jeweilige Organisation angepasst werden? Welche Methoden gibt es für die öffentliche Verwaltung, welche Konzepte für KMU? 


MEHRWERT

Sie möchten Einblick in ein transnationales Interreg5A-Projekt gewinnen?
Die Entwicklung und das Management von interorganisationalen Kooperationsprojekten wecken Ihr Interesse? Grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Praxis wecken Ihre Neugier? Sie möchten erfahren, wie die Kollaboration am Thema Nachhaltigkeit bei SARA konkret gestaltet ist? Sie wollen die Rolle und den Mehrwert einer externen Dienstleisterin für Projektmanagement kennenlernen?

Dann freuen Sie sich auf diesen Beitrag!

 

PRÄSENTATIONSFOLIEN

TRANSKRIPT

ZUSAMMENFASSUNG

 

Fenja Gengelazky

DSN Connecting Knowledge 

Mandy Drebold

KielRegion

Balancing environmental, social, economic aspects in project management: A Siemens Approach

Markus Strangmüller

Die im Zuge der Agenda 2030 der Vereinten Nationen (UN) verabschiedeten 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung stellen einen allgemein akzeptierten Konsens dessen dar, was Fortschritt bedeutet. Diese Ziele sind die Richtschnur für gemeinsame Bemühungen zum Wandel, den Regierungen, Unternehmen, Städte und Zivilgesellschaften für eine nachhaltige Zukunft vorantreiben müssen. 

In dieser Session gibt Markus Strangmüller einen Überblick über das Engagement von Siemens hinsichtlich Nachhaltigkeit mit Fokus auf das Siemens Programm DEGREE: D - Decarbonization, E - Ethics, G - Governance, R - Resource Efficiency, E – Equity, E - Employability. Basierend auf diesem Programm wird Herr Strangmüller Herausforderungen und Entwicklungen skizzieren, die Siemens im Projektmanagement während der Angebots- und Vertriebsphase sowie der Projektabwicklung sieht und antizipiert. 


MEHRWERT

Für Markus Strangmüller bedeutet Nachhaltigkeit im Projektmanagement, Projekte zu planen und durchzuführen, die den Wohlstand und die Lebensqualität von Menschen verbessern und gleichzeitig die Regenerationsfähigkeit und Limits des Planeten berücksichtigen.
Erfahren Sie in diesem Vortrag, wie die Abwägung von ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Aspekten sowie die Befähigung der Projektmanagenden und Governance-Strukturen, die zentralen Punkte sind, um den Erfolg des Projekts zu garantieren.

 

PRÄSENTATIONSFOLIEN

TRANSKRIPT

ZUSAMMENFASSUNG

 

Markus Strangmüller

Siemens AG
Sustainability - Strategy and Governance

Lernpause

Agile Kitchen Lunch - Agilität erleben

Ingo Zinner

Beim Agile Kitchen Lunch lernen die Teilnehmenden die Grundlagen von Agilität und dem digitalen Mindset kennen, während sie auf agile Weise ein leckeres Mittagsgericht zubereiten. Nach der kurzen Theorie und dem agilen Erlebnis der Lunch Zubereitung essen die Teilnehmenden virtuell gemeinsam und haben die Möglichkeit, ihr Mittagsgericht zu pitchen. Somit wird Agilität, Kulinarik, Erlebnis und Austausch beim Agile Kitchen Lunch miteinander verbunden. 


MEHRWERT

Nehmen Sie Teil, um mehr über Agilität zu erfahren, ein leckeres Mittagessen zu kochen und das Buzzword "Agilität" zu ERLEBEN.


Ingo Zinner

AGILE KITCHEN

KIEZconnect – Ein Netzwerkprojekt mit bürgerschaftlichem Engagement

Claudia Jahnke und Fiete Rohde

KIEZconnect ist eine am Gemeinwohl orientierte Initiative von Berlinerinnen und Berlinern, die den gegenwärtigen sozialen, ökologischen und ökonomischen Krisen mit einem partizipatorischen und inklusiven Ansatz begegnet. Ein interdisziplinäres Team entwickelt gemeinsam Formate, stellt Know-how zur Verfügung und gibt Starthilfe für Initiativen, die ihren Kiez nachhaltiger und solidarischer gestalten wollen. Die neugegründete KIEZakadmie ist eine aktive Begleiterin der Initiativen, die dezentral selbstorganisiert ihre lokalen Herausforderungen angehen. 


MEHRWERT

Erfahren Sie nicht nur, was eine Kiezdemokratie ist und wie sie funktioniert, sondern lassen Sie sich anstecken und inspirieren – womöglich auch für ihren eigenen Kietz. Das Handwerkszeug für eine Offene Versammlung gibt es gleich mit dazu.  

Wesentliche Haltungen, Werte und Methoden, die beide Referierende aus dem Projektmanagement kennen, lehren und leben, können aktiv in die sozial-ökologische Transformation eingebracht werden. Empowerment von Menschen, Entfaltung von Selbstwirksamkeit und das Übernehmen von Verantwortung für die Herausforderungen unserer heutigen Gesellschaft kann manchmal so einfach sein – think local, act global!

 

PRÄSENTATIONSFOLIEN

TRANSKRIPT

ZUSAMMENFASSUNG

 

Claudia Jahnke

Claudia Jahnke Coaching & Consulting 

Fiete Rohde

Kooperative KIEZconnect e.V.

Sustainability, how to surf the killer wave – und was bedeutet das für das Projektmanagement

Roland Ehry

Branchenspezifische Herausforderungen erfordern spezielle Lösungsansätze für die Einführung von Projektmanagement-Strukturen, die Durchführung von Projekten oder das Management von Portfolios. Erfolgreiches Projektmanagement, nachhaltig gedacht und abgestimmt auf die jeweilige Branche, leistet einen wichtigen Beitrag für die internationale Positionierung Deutschlands.


MEHRWERT

Erfahren Sie nicht nur „warum“ eine Organisation eine grundlegende Transformation durchlaufen muss, um fit für die Zukunft zu werden. Erhalten Sie auch eine fundierte Antwort auf das „Wie“ und „was“ dabei zu tun ist. Rüdiger Röhrig liefert strategische Ansätze und diskutiert mit Ihnen konkrete Beispiele aus seiner Praxis für die Anwendung in Ihren nächsten Projekten.

 

PRÄSENTATIONSFOLIEN

TRANSKRIPT

ZUSAMMENFASSUNG

 

Roland Ehry

Sustainable Growth Associates GmbH

Mit Industrie 4.0 und künstlicher Intelligenz zur klimafreundlicher Produktion

Nissrin Perez und Rafael Dyll

Wie funktioniert die nachhaltige Produktion von morgen? Dass technische Innovation und Umweltschutz harmonieren können, zeigt die Kooperative in der SmartFactoyOWL. Hier werden die biobasierten, CO2 sparenden Mehrwegbecher der jungen Firma CUNA produziert. Das Fraunhofer Projekt zeigt, wie die vernetzte und umweltfreundliche Kunststoffproduktion von morgen aussieht. Die vollumfänglich digitalisierte und transparente Produktion liefert kontinuierlich Daten für das vom BMWi geförderte KI Reallabor, die auf offenen Plattformen für die Entwicklung von KI Anwendungen genutzt werden können. Nachhaltige Ziele sind unter anderem die umfängliche Umweltbilanzierung der Fertigung, Energieoptimierung, Effizienz, aber auch die Einbindung des Faktors Mensch.


MEHRWERT


Auch große Dinge beginnen erst einmal im Kleinen. Die digitale Transformation verlangt nach Bündnissen und Solidaritäten, nur so können wir heute Bedeutendes schaffen. Dieser Beitrag zeigt beispielhaft, wie dies gelingen kann und was dazu nötig ist.

Befreien Sie sich von bisherigen Denkmustern und Systemen, denn sonst bleiben Ihre Handlungsmöglichkeiten begrenzt und in vertrauten Koordinaten gefangen. Wie das geht, das erfahren Sie von Nissrin Perez und Rafael Dyll.

 

PRÄSENTATIONSFOLIEN

TRANSKRIPT

ZUSAMMENFASSUNG

 

Nissrin Perez

Fraunhofer IOSB-INA

 

Rafael Dyll

CUNA Products GmbH

 

 

GPM Einblick

Mit der GPM zu einem nachhaltigen Projektmanagement

Uwe Horstmann

In der aktuellen Ausgabe der PROJEKTMANAGEMENT AKTUELL werden Aktivitäten der GPM Fachgruppe PM goes Sustainable und des Projektes CCN (Competence Center für Nachhaltigkeit) vorgestellt. Autor und Projektleiter Uwe Horstmann gibt Einblick in die Inhalte. Um ein mögliches Zielbild für die GPM, zu einem nachhaltigen Projektmanagement, zu entwickeln, hat die Fachgruppe ein Tool zum systemischen Denken genutzt. Dieses Tool wird in der folgenden Session mit Bezug auf die Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie vorgestellt und ausprobiert.


MEHRWERT


Nach diesem kurzen Einblick sind die Teilnehmenden in der Lage und jederzeit eingeladen, sich aktiv in die kommenden Aktivitäten der GPM zum Thema Nachhaltigkeit einzubringen. Sie haben einen ersten Einblick in die Ideen und Gedanken und erkennen einen möglichen Weg zur Mitwirkung.

Uwe Horstmann

Uwe Horstmann Projektmanagement Beratung Training Coaching

Tucan.ai – Meetings produktiver gestalten

Lukas Rintelen

Eigentlich eine Methode um kollaborativ gemeinsam gute Ideen zu entwickeln, ist das Meeting mittlerweile in kleinen bis großen Organisationen zum größten Zeitfresser schlechthin geworden. Und genau hier setzen wir mit Tucan.ai an: Tucan ist ein junges, schnell wachsendes, VC finanziertes, KI-Software Startup aus Berlin. Wir glauben daran, dass wir unsere Arbeitsprozesse und speziell Meetings endlich verbessern müssen.


MEHRWERT

Tucan.ai transkribiert alle heutigen PM-Beiträge des Tages und erstellt mittels KI automatische Protokolle für Sie – zum Nachschlagen und Nachlesen des Gesehenen.

Lukas Rintelen 

Tucan.ai

Planspiel

Im System denken, nachhaltig handeln – Das SDG-Planspiel Sustain2030

Barbara Holzner und Dr. Michael Holzner

Für Entscheidungen im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung müssen die 17 Sustainable Development Goals (SDGs) der UN ganzheitlich und im System verstanden werden. Im Planspiel Sustain2030 lernen die Teilnehmenden die verschiedenen Facetten des Themas spielerisch kennen und setzen sich gemeinsam mit den Zusammenhängen der 17 SDGs auseinander. Sie nehmen unterschiedliche Perspektiven ein und erarbeiten co-kreativ Strategien zur Verbesserung der Nachhaltigkeit in Deutschland. Vorausschauendes Agieren, Flexibilität und der richtige Umgang mit unvorhergesehenen Ereignissen werden zum Erfolgsfaktor.


MEHRWERT

Das Planspiel gibt konkrete Handlungsempfehlungen zum Umgang mit der Komplexität von Nachhaltigkeit an die Hand und zeigt Lösungsstrategien, wie die SDGs in den individuellen Kontext eines Unternehmens, einer Kommune oder einer Organisation transferiert und angewendet werden können. Nutzen Sie zukünftig Ihr individuelles SDG-Modell zur partizipativen Entscheidungsfindung und öffentlich wirksamen Kommunikation.      

 

PRÄSENTATIONSFOLIEN

 

Barbara Holzner

iCONDU GmbH

Dr. Michael Holzner

iCONDU GmbH